DFG-Graduiertenkolleg 2337 "Metropolität in der Vormoderne"

Seit dem 01.04.2017 gibt es an der Universität Regensburg ein neues Graduiertenkolleg "Metropolität in der Vormoderne" (DFG-Graduiertenkolleg 2337, Sprecher: Prof. Dr. Jörg Oberste, Professur für mittelalterliche Geschichte und Historische Hilfswissenschaften). Neun Professorinnen und Professoren aus vier Fakultäten haben das Forschungsprogramm zu vormoderner Metropolität entwickelt. Darin sollen interdisziplinäre Studien zur Entstehung und Struktur europäischer Metropolen in Antike, Mittelalter und Frühneuzeit unternommen und gefördert werden. Zahlreiche nationale und internationale Kooperationspartner bereichern die Ausgestaltung des Forschungsprogramms, das auf den langjährigen Erfahrungen und Forschungen des Regensburger Mittelalterzentrums "Forum Mittelalter" und des Themenverbundes "Urbane Zentren und europäische Kultur in der Vormoderne" beruht.

Stellenausschreibung der Universität Regensburg Nr. 19.176:

Im GRK "Metropolität in der Vormoderne" ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine Stelle als

Wissenschaftliche Mitarbeiterin / Wissenschaftlicher Mitarbeiter (m/w/d)
in Teilzeit (26,065 Stunden pro Woche) zu besetzen.
Die befristete Beschäftigung erfolgt zur eigenen wissenschaftlichen Qualifizierung (Promotion) mit einer Vertragslaufzeit von 3 Jahren (§ 2 Abs. 1 WissZeitVG). Die Vergütung erfolgt nach TV-L E13.

Bewerbungsfrist: 20.09.2019

Zur Ausschreibung

Am DFG-Graduiertenkolleg 2337 sind die Fächer Geschichte, Kunstgeschichte, Rechtsgeschichte, Wirtschaftsgeschichte, Alte Kirchengeschichte, Patristik, Klassische Archäologie, Liturgiewissenschaft, Romanische Sprachwissenschaft, Politikwissenschaft und Englische Literatur- und Kulturwissenschaft sowie weitere assoziierte Fächer und Kooperationspartner beteiligt. Im Mittelpunkt stehen Fragen nach Konstitution und Repräsentation, Wirkung und Wandel von Metropolen von der griechisch-römischen Antike bis zur Schwelle der Industrialisierung. In diesem langen Zeitraum spielen sich in Städten neue Vergesellschaftungs- und Wirtschaftsformen, Herrschaftstechniken, kulturelle Codes und urbanistische Muster ein, die ihre Vorbilder und „Laboratorien“ in den Metropolen finden. Worin aber liegt die besondere Wirkung solcher „Referenzorte“ im Urbanisierungsprozess begründet? Das Forschungsprogramm fragt gezielt nach zeit- und kulturspezifischen Bedingungen für die metropolitane Bedeutungsvielfalt. Eine ausführliche Beschreibung des Forschungsprogramms und der Schwerpunkte der beteiligten Fächer findet sich unter www.metropolitaet.ur.de